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Hosting – Lob

Warum soll man nicht auch mal ein Lob aussprechen? Nein – ich werde nicht dafür bezahlt ;-) – und möchte doch der Host Europe GmbH mal ein großes Lob aussprechen.

Die Produkte sind super, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, die Betreuung ist 1a, seien es nun „technische“ oder organisatorische Abläufe, die Organisation der gehosteten Produkte ist sehr gut gelöst mit einem gut strukturierten, zielführenden Kunden-Interface, Wartungsfenster werden immer rechtzeitig angekündigt, technische Probleme hatte ich noch nie, und auch die Geschäftsbeziehung an sich habe ich immer als fair, freundlich und „sauber“ empfunden.

Was will man mehr? Prädikat: Empfehle ich gerne weiter!

hg2git

Nach dem ich in meiner persönlichen „Ära nach Subversion“ bezüglich DVCS erstmal an Mercurial hängen geblieben bin, (weil ich von Git noch nichts wusste) bin ich mittlerweile große Anhängerin des Verteilten Versionierungssystems von Linus Torvalds.

Und, wie könnte es anders sein, in meiner Infrastruktur liegt natürlich noch so das eine oder andere HG-Repo herum.

Was tun? Einfach mal nach „hg2git“ googeln? Korrekt – und es kommen zumindest zwei ernstzunehmende Ergebnisse:

Die „vitaly“-Variante von hg2git scheint älter zu sein als die von „antono“. Rocco Rutte hat seinen letzten Checkin am 13.05.2007 gemacht. Antono hat nur einen einzigen Checkin gemacht, am 11.06.2009.

Was soll ich sagen? Rutte’s Variante erscheint mir dringend überarbeitungswürdig. In den vergangenen drei Jahren hat sich bei Mercurial offenbar einiges getan, was das Skript noch nicht reflektiert.

Eine Fehlermeldung ist z.B. „AttributeError: ‚changelog‘ object has no attribute ‚count'“. Behoben werden kann das, indem die Zeile „tip=repo.changelog.count()“ ersetzt wird durch „tip=len(repo.changelog)“. Auch nicht schlimm ist, dass Skripte wie „git-sh-setup“ in Ubuntu 10.04 nicht automatisch im Pfad liegen, und somit um eine ‚gitpath=“/usr/lib/git-core“‚-Variable ergänzt werden müssen. Aber dabei bleibt es leider nicht. Bei der Fehlermeldung „AttributeError: ‚manifestdict‘ object has no attribute ‚execf'“ bin ich dann ausgestiegen – bzw. umgestiegen auf Antono’s funktionierendes hg2git-Import-Skript.

Achtung – man übergibt dem Skript das Mercurial-Repo als Parameter, und auch genau in diesem Verzeichnis entsteht dann das neue Git-Repo! Im Ergebnis ist dem neuen Repository nur das „.hg“-Verzeichnis noch unbekannt – ansonsten sehen „git status“ und „git log“ ganz ordentlich aus. Auch gitg zeigt einen schönen Streckenfahrplan für U-Bahnen – äh, also „vernünftige“ Branchens und Merges, wie man sie erwarten würde. :-)

Schöne neue Welt! – Prost.

Was ist OpenSource?

Was genau ist eigentlich OpenSource, und wofür ist das gut?

Bei Mozilla wird anhand des Firefox-Browsers sehr schön erklärt, was hinter dem Gedanken „Offener Quellcode“ eigentlich steht. Eine schöne neue Bezeichnung dafür ist „Bio-Software“. Diesen Begriff finde ich gar nicht schlecht, wenn auch sicherlich etwas fragwürdig ist, ob man offenen Quellcode wirklich mit „Bio“-Lebensmitteln vergleichen kann.

Aber wenn man erstmal davon überzeugt ist, dass quelloffene Software hochwertiger und nachhaltiger ist als proprietäre Software, dann lässt sich der obige Vergleich als doch legitim ansehen!?

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