Archiv der Kategorie: Softwareentwicklung

Stackoverflow

Seit längerem stoße ich bei Internetsuchen bezüglich Programmier-Problemen regelmäßig auf die Seite Stackoverflow.com. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie qualitativ hochwertig und fundiert die Fragen und die Antworten sind, so dass ein wirklich großer Mehrwert entsteht, wenn man Stackoverflow konsultiert. Nachdem ich nun schon so lange davon profitiere, habe ich mich entschlossen, mich dort zu registrieren. Und als ich eine Antwort bewerten will und staune, weil ich das gar nicht darf, als neu registriertes Mitglied, verstehe ich, warum die Antworten qualitativ so hochwertig sind: Wegen eines ausgefeilten Ranking-Systems, das offensichtlich zu der beschriebenen Qualität führt.

Meinungen habe ich im Netz nicht viele dazu gefunden, lediglich Heise hat in 2008 zur Neu-Einführung der Seite einen kurzen Kommentar geschrieben, ein „Update“ finde ich erst wieder für 2011, bezüglich des überarbeiteten Stellenausschreibungsportals von Stackoverflow.

hg2git

Nach dem ich in meiner persönlichen „Ära nach Subversion“ bezüglich DVCS erstmal an Mercurial hängen geblieben bin, (weil ich von Git noch nichts wusste) bin ich mittlerweile große Anhängerin des Verteilten Versionierungssystems von Linus Torvalds.

Und, wie könnte es anders sein, in meiner Infrastruktur liegt natürlich noch so das eine oder andere HG-Repo herum.

Was tun? Einfach mal nach „hg2git“ googeln? Korrekt – und es kommen zumindest zwei ernstzunehmende Ergebnisse:

Die „vitaly“-Variante von hg2git scheint älter zu sein als die von „antono“. Rocco Rutte hat seinen letzten Checkin am 13.05.2007 gemacht. Antono hat nur einen einzigen Checkin gemacht, am 11.06.2009.

Was soll ich sagen? Rutte’s Variante erscheint mir dringend überarbeitungswürdig. In den vergangenen drei Jahren hat sich bei Mercurial offenbar einiges getan, was das Skript noch nicht reflektiert.

Eine Fehlermeldung ist z.B. „AttributeError: ‚changelog‘ object has no attribute ‚count'“. Behoben werden kann das, indem die Zeile „tip=repo.changelog.count()“ ersetzt wird durch „tip=len(repo.changelog)“. Auch nicht schlimm ist, dass Skripte wie „git-sh-setup“ in Ubuntu 10.04 nicht automatisch im Pfad liegen, und somit um eine ‚gitpath=“/usr/lib/git-core“‚-Variable ergänzt werden müssen. Aber dabei bleibt es leider nicht. Bei der Fehlermeldung „AttributeError: ‚manifestdict‘ object has no attribute ‚execf'“ bin ich dann ausgestiegen – bzw. umgestiegen auf Antono’s funktionierendes hg2git-Import-Skript.

Achtung – man übergibt dem Skript das Mercurial-Repo als Parameter, und auch genau in diesem Verzeichnis entsteht dann das neue Git-Repo! Im Ergebnis ist dem neuen Repository nur das „.hg“-Verzeichnis noch unbekannt – ansonsten sehen „git status“ und „git log“ ganz ordentlich aus. Auch gitg zeigt einen schönen Streckenfahrplan für U-Bahnen – äh, also „vernünftige“ Branchens und Merges, wie man sie erwarten würde. :-)

Schöne neue Welt! – Prost.

Es lebe der Standard!

Wie sich nun langsam zu beweisen scheint gewinnt am Ende doch der Standard – in diesem Fall handelt es sich um HTML5.

Aufgrund der Möglichkeiten, die HTML5 bietet – dieser neue Standard wird übrigens bisher nur von Google Chrome, Apple’s Safari und dem Firefox >= 3.5 unterstützt, laut Deep Blue Sky Digital – könnte sich in Zukunft so manches Betriebssystem schlichtweg überflüssig machen.

Nur Microsoft’s Internet Explorer der Versionen 6, 7 und 8 hält sich – wie gewohnt – nicht an neue HTML- oder CSS-Standards.

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