Wer bisher noch nicht von Ubuntu/Linux überzeugt ist, kann sich eine Reihe von Fallstudien durchlesen (leider nur auf Englisch).
Beispielsweise hat sich die spanische Regierung dafür entschieden, auf insgesamt 220.000 PCs in 2000 Schulen der Region Andalusien Ubuntu zu installieren, um für wenig Geld den IT- und Internet-Zugang von Schülern zu verbessern.
Aufgrund von Performance-Problemen mit 100 Windows Servern hat die Finanzfirma Equitec (Chicago) auf Ubuntu umgestellt und kommt jetzt anstatt mit 100 Servern mit nur 30 Servern bei besserer Performance aus, wodurch auch eine Energieeinsparung von 70% erreicht werden konnte.
Auch deutsche Piloten setzen auf Ubuntu als Desktop System. 120 DELL Latitude Notebooks der Firma Contact Air (Lufthansa Regional) wurden 2006 auf Ubuntu umgestellt. Die Hardware funktionierte vollständig auf Anhieb, und seit der Umstellung kann robust, stabil, sicher und performant mit dem verwendeten “papierlosen Cockpit” gearbeitet werden.
In neueren Ubuntu-Versionen (scheinbar ab 9.10) wird Grub in der Version 2 eingesetzt. Da hiermit doch ein paar wesentliche Änderungen verbunden sind (unter anderem gibt es keine menu.lst mehr, sondern statt dessen eine grub.cfg) bietet es sich an, sich ein wenig kundig zu tun:
Wie es aussieht, funktioniert der Iiyama ProLite T2250MTS Touchscreen leider noch nicht in Ubuntu – auch nicht in der neuen 10.04-Version.
Es gibt allerdings einen Kernel-Patch dazu, der laut dieser ENAC-Seite ab Kernel-Version 2.6.34 integriert sein wird. Ubuntu 10.04 läuft standardmäßig mit dem 2.6.32 – der Patch ist also noch nicht drin, wie’s aussieht.
Hoffen wir, dass Ubuntu 10.04 bald den neueren Kernel integriert. Immerhin befindet sich dieser seit März 2010 bereits in der Testphase – die heute aktuelle Version ist der rc6.
Eine schöne Zusammenfassung der Neuerungen im Ubuntu Version 10.04 findet sich bei Heise.
Die Installation von Adobe Air ist bei mir im Ordner /opt/Adobe AIR/Versions/1.0 gelandet. (Macht ja nichts, dass das angeblich die Version 1.5 von Adobe Air ist ^^) Nach erfolgter Installation kann das Programm “Adobe AIR Application Installer” aufgerufen werden. Wenn alles gut gegangen ist kann man die zuvor entpackten Datei intelliBook_1.0.1.air in dem sich öffnenden Adobe Air Fenster aufrufen – dann erfolgt die Installation von Intellibook.
Die Intellibook-Software landet wiederum in /opt (genauer: /opt/intelliBook) und kann über /opt/intelliBook/bin/intelliBook verwendet werden.
Alles recht “straight forward” und voll funktional.